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Erfolg für die Weiterbildung bei den Sparplänen des Bundes


Publiziert: Fr., 17.4.2026

15 Millionen Franken (statt bisher 19 Millionen Franken) pro Jahr für die Weiterbildung: Das hat das nationale Parlament in der Frühlingssession beschlossen. Angesichts der Ausgangslage ist die Rettung von rund 80% der Finanzierung ein grosser Erfolg. Der Bundesrat wollte im Rahmen des «Entlastungsprogramms 27» bei der Weiterbildung massiv sparen. Er schlug vor, die Fördermittel für die kantonalen Grundkompetenzprogramme und die Organisationen der Weiterbildung ganz zu streichen. 

Nachdem sich zuerst der Ständerat für eine Reduktion der Sparpläne ausgesprochen hatte und der Nationalrat zunächst sogar ganz auf Kürzungen in der Weiterbildung verzichten wollte, konnte am Ende der Beratungen ein Kompromiss gefunden werden. Dank der Rückendeckung aus dem Parlament können die in den letzten Jahren aufgebauten Strukturen zur Förderung der Grundkompetenzen gesichert werden. Davon profitieren besonders Menschen mit geringen Grundkompetenzen, die sich mit einem Kurs weiterbilden möchten. 

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Winterthur: Bildungsstrategie für geringqualifizierte Personen


Publiziert: Fr., 17.4.2026

Damit Personen mit geringen Grundkompetenzen beruflich weiterkommen, brauchen sie Möglichkeiten, ihre beruflichen Qualifikationen zu verbessern. Die Stadt Winterthur geht mit gutem Beispiel voran und hat eine neue Bildungsstrategie erarbeitet. Ziel ist es, dass betroffene Personen ihre Grundkompetenzen in Lesen, Schreiben, Rechnen und digitalen Kompetenzen stärken können.  

Dadurch erhöhen sich ihre Chancen, eine Stelle auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Gleichzeitig sinkt das Risiko, auf Sozialhilfe angewiesen oder von Armut betroffen zu sein.

Bildungsstrategie Winterthur 

Rat für Armutsfragen: Erste Mitglieder


Publiziert: Fr., 17.4.2026

Die Mitglieder des ersten Rates für Armutsfragen in der Schweiz sind bekannt. Es handelt sich überwiegend um Personen mit Armutserfahrung. Der Rat vertritt die Interessen von armutsbetroffenen und -bedrohten Personen gegenüber Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit. Das Einbinden von betroffenen Personen in der Interessenvertretung ist wichtig und wertvoll. Dies zeigt sich gut am Beispiel der Botschafterinnen und Botschafter für Grundkompetenzen, die bereits seit mehreren Jahren ihre eigenen Erfahrungen mit der Öffentlichkeit teilen. 

Der Rat für Armutsfragen wird in diesem Frühjahr als unabhängiger, national tätiger Verein gegründet. Er ist eines von vier Elementen der nationalen Struktur zur Prävention und Bekämpfung von Armut, die der Bundesrat 2027 verabschieden wird.  

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Digitale Teilhabe: Neuer Basiskurs für Gemeindemitarbeitende


Publiziert: Fr., 17.4.2026

Grundkompetenzen verhindern oft, dass betroffene Personen digitale Dienstleistungen der Gemeinden nutzen können. Der neue Basiskurs «Digitale Teilhabe praktisch» setzt genau hier an: er zeigt wie Barrieren frühzeitig erkannt und praxisnah abgebaut werden können. Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende von Gemeindeverwaltungen, Projektleitende sowie Gemeinderät*innen. 

Die Teilnehmenden lernen, wie sie ihre Online-Angebote gestalten können, damit sie alle Bevölkerungsgruppen erreichen. Der Kurs wurde in Zusammenarbeit mit Myni Gmeind, der Academia Group, dem SAZ Burgdorf, der Stiftung Risiko-Dialog und dem Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben entwickelt. 

Information und Kursanmeldung  

Neues Projekt CRFBA: Kompetenzrahmen Alphabetisierung


Publiziert: Fr., 17.4.2026

Die Coordination romande de la formation de base des adultes (CRFBA) erstellt einen Kompetenzrahmen für die Alphabetisierung von Erwachsenen. Mit dem neuen Projekt wollen sie unter anderem geeignete Einstufungstests erstellen, die Unterrichtsmaterialien verbessern und klare Ziele und Bewertungsmodalitäten festlegen. 

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Entlastungspaket 27: Ständerat gegen eine Streichung der Förderartikel im Bereich Weiterbildung


Publiziert: Fr., 13.2.2026

Der Ständerat hat sich in der Wintersession gegen eine Anpassung der Förderartikel des Weiterbildungsgesetzes ausgesprochen. In der Debatte der kleinen Kammer wurde deutlich, dass Einsparungen in der Weiterbildung langfristig hohe Folgekosten verursachen können. Der Ständerat möchte somit auf die Abschaffung der Gesetzesgrundlagen verzichten. Ausserdem will er die Förderbeiträge des Bundes für die Weiterbildung im Rahmen der kantonalen Grundkompetenzprogramme sowie für die Organisationen der Weiterbildung um rund die Hälfte kürzen. Ursprünglich hatte der Bundesrat vorgeschlagen die Beiträge ganz zu streichen.

Der Entscheid des Ständerats ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Jedoch hätte auch eine Halbierung der vorhandenen Finanzmittel unabsehbare Folgen für den Bereich. Die Debatte wird nun im Nationalrat fortgesetzt. Investitionen in die Förderung von Grundkompetenzen sind wirtschaftlich sinnvoll. Denn fehlende Grundkompetenzen führen laut einer Studie des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS) zu jährlichen Kosten von über einer Milliarde Franken für die Arbeitslosenversicherung.

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Erfolgreiche Einführung der TRIAGO-Instrumente


Publiziert: Fr., 13.2.2026

Die TRIAGO-Instrumente zur Einschätzung von Grundkompetenzen werden seit ihrer Einführung stark nachgefragt und in der Praxis angewendet. Die Bestellungen und Rückmeldungen zeigen: das Interesse an einer gezielten und fundierten Einschätzung von Grundkompetenzen ist gross.

Das TRIAGO-Team bietet jetzt Online-Drop-in-Sessions für Fachleute an. Diese bieten eine Einführung in die Instrumente und sind für konkrete Fragen gedacht. Es braucht keine Anmeldung, man kann einfach über diesen Link direkt teilnehmen.

Termine Online-Drop-in Sessions, immer am Donnerstag:

  • 12.03.26 (16.00 – 17.30 Uhr)
  • 16.04.26 (16.00 – 17.30 Uhr)
  • 07.05.26 (16.00 – 17.30 Uhr)
  • 18.06.26 (16.00 – 17.30 Uhr)

Rückfragen an: triago.iwb.ph@fhnw.ch

Leseförderung mit KI


Publiziert: Fr., 13.2.2026

Künstliche Intelligenz verändert unser Leben in verschiedenen Bereichen. Sie kann Menschen unterstützen, die Mühe mit der Grundkompetenz Lesen haben. Es gibt verschiedene KI-Werkzeuge, die für Erwachsene nützlich sind, die ihre Lesekompetenz verbessern möchten.

Der Lautlesetutor (LaLeTu) hört zum Beispiel beim lauten Vorlesen zu. Das KI-Tool erkennt Fehler, Tempo und Betonung und gibt dazu gezielte Rückmeldungen. Wer Texte lieber in Leichter Sprache lesen möchte, kann das KI-basierte Werkzeug Summ nutzen. Es übersetzt komplexe Inhalte automatisch in Leichte Sprache. Eine hilfreiche Unterstützung für Menschen mit Leseschwierigkeiten.

Weitere Informationen und KI-Werkzeuge

Rückblick: Nationale Fachtagung Grundkompetenzen 2025


Publiziert: Di., 13.1.2026

174 Personen haben an der ausgebuchten nationalen Fachtagung Grundkompetenzen des Schweizer Dachverbandes Lesen und Schreiben teilgenommen. Unter dem Thema «Digitalisierung und KI: Grundkompetenzen im Wandel» wurden in verschiedenen Austauschformaten zentrale Fragen rund um den Einfluss neuer Technologien auf die Grundkompetenzen diskutiert. Kursleitende, Verantwortliche von Weiterbildungsinstitutionen und Vertreter*innen von Bund und Kantonen brachten ihre Perspektiven ein.

Eine Bildergalerie ist jetzt online. Im Januar wird auf kompetence.ch ausserdem der Abschlussbericht zur Fachtagung in deutscher und französischer Sprache zur Verfügung gestellt.

Zur Bildergalerie der Fachtagung Grundkompetenzen 2025

Neue Erkenntnisse zu Menschen mit geringen Grundkompetenzen 


Publiziert: Di., 13.1.2026

Unzufriedener, ungesünder, schlechter integriert. Der aktuelle Bericht des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt, dass mangelnde Grundkompetenzen Auswirkungen auf die sozioökonomische Lebenssituation haben. 

In der Schweiz haben 844'000 Personen gleichzeitig Mühe beim Lesen, Rechnen und Problemlösen – das sind 15% der 16- bis 65-Jährigen. Betroffene Personen sind seltener erwerbstätig und verdienen auch weniger. Fast die Hälfte hat keinen nachobligatorischen Bildungsabschluss. Und auch wichtig zu erwähnen: mangelnde Grundkompetenzen betreffen nicht nur fremdsprachige Personen.

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Rat für Armutsfragen sucht Mitglieder


Publiziert: Di., 13.1.2026

Menschen mit eigener Armutserfahrung sollen Mitglied des Rats für Armutsfragen sein. Der Rat für Armutsfragen ist ein Pionierprojekt der Nationalen Plattform gegen Armut. Er möchte nicht über, sondern mit betroffenen Menschen über Armutsfragen sprechen. Der partizipative Prozess ist ein Pilotprojekt und startet im Frühjahr 2026 und dauert bis 2028. 

Der Rat soll den Dialog zwischen Menschen mit Armutserfahrung sowie Politik, Verwaltung und Gesellschaft fördern. Fachpersonen und Organisationen begleiten diesen Austausch und unterstützen die Arbeit in der Armutsprävention- und bekämpfung.

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Bewerbungsformular Rat für Armut

Resultate des Forschungsprojekts DORA


Publiziert: Di., 13.1.2026

Das Forschungsprojekt DORA der Universität Genf zeigt, wie Erwachsene mit geringen Grundkompetenzen besser beim digitalen Lernen unterstützt werden können. Auf Basis von Fokusgruppen, Interviews und Praxistests wurden fünf pädagogische Leitlinien entwickelt. Sie helfen Kursanbietenden, Angebote stärker an den Bedürfnissen der Teilnehmenden auszurichten – von der Ermittlung individueller Lernbedürfnisse über den Zugang zu Geräten bis hin zur Förderung digitaler Mündigkeit.

Weitere Informationen (auf Französisch)

Österreich: Feministische Perspektiven in den Grundkompetenzen


Publiziert: Di., 13.1.2026

Frauen sind in unserer Gesellschaft häufig benachteiligt – sei es durch die ungleich verteilte unbezahlte Care-Arbeit oder tiefere Einkommen. Wenn eine Frau zusätzlich Mühe mit den Grundkompetenzen Lesen, Schreiben oder Rechnen hat, verstärkt dies das Risiko gesellschaftlicher Ausgrenzung.
Bei der feministischen Bildungsarbeit geht es nicht darum, einzelne Defizite bei den Grundkompetenzen zu beheben. Es geht um Strukturen und darum, kritisch zu hinterfragen, ob diese benachteiligend oder ausgrenzend wirken. Ein zentrales Element ist der Zugang zu geschützten Lernräumen für Frauen. Verschiedene Organisationen bieten solche niederschwelligen Angebote an.

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